Viel Geld sparen beim Kauf eines Neuwagens

Lust auf Veränderung? Sie möchten Sich mal wieder etwas gönnen und sich ein neues Auto kaufen?

Dann könnten Sie einfach zu einem Autohaus Ihrer Wunschmarke gehen, sich dort ein Auto aussuchen und es bestellen.
Wahrscheinlich werden Sie es auch bekommen und damit zufrieden sein.
Aber werden Sie sich nicht hinterher selbst fragen, ob man da nicht noch hätte Geld sparen können?
Vielleicht sagen Ihnen ja auch Ihre Freunde, dass Sie für den Neuwagen viel zu viel bezahlt haben.
Die Ersparnis kann mehrere tausend Euro betragen, wovon man ein schönen Urlaub mit seiner Frau bezahlen könnte.
Je teurer das Auto, desto mehr Ersparnis ist natürlich auch möglich. 25% von 60.000 Euro lohnt sich doch schon, wollen Sie die 15.000 Euro wirklich verschenken???
Wo und wie Sie beim Kauf Ihres Neuwagens noch etwas Geld heraus handeln können, möchten wir Ihnen hier kurz vorstellen.

Neuwagen ist nicht gleich Neuwagen, dazwischen liegen Unterschiede, die gleich mehrere tausend Euros wert sind.

Der "klassische Neuwagen"

  • ist der oben beschriebene. Sie bestellen das Auto aus dem Katalog und es wird für Sie gebaut.
    Wer nicht handelt, zahlt dort vielleicht die unverbindliche Preisempfehlung aus dem Katalog. Möglicherweise gibt es noch ein paar angebotene Pakete, die die Ausstattung ein wenig günstiger machen.

Die Tageszulassung

  • Wer nichts dagegen hat, dass sein Name nicht ganz oben im Fahrzeugbrief steht, der kann mit dem Händler eine Tageszulassung aushandeln.
    Das Fahrzeug wird dann einmalig auf den Händler zugelassen, gilt formell als gebraucht und der dadurch entstandene Wertverlust kann an Sie weitergegeben werden.
    In der Regel macht das jedes Autohaus mit, damit die Verkaufszahlen und Zulassungszahlen statistisch geschönt werden.

Der EU Reimport

  • Als dritte Option wäre da der EU-Reimport. Deutschland an sich ist ein reiches Land mit reichen Einwohnern. Wer mehr Geld hat, zahlt auch mehr, das gilt besonders für Autos, die ja auch des Deutschen liebstes Kind sind.
    In Deutschland produzierte Autos sind im Ausland günstiger zu bekommen, da diese dort auch verkauft werden sollen, was druch das Einkommen bedingt nur zu einem günstigeren Preis geht.
    Kaufen Sie dort im Ausland ein Auto und führen Sie es wieder nach Deutschland ein. Dabei entstehen auch Kosten und die Mehrwertsteuer muss abgeführt werden, aber in der Regel kann da viel Geld gespart werden.
    Natürlich müssen Sie sich nicht selbst darum kümmern, zahlreiche lokale Autohäuser und Onlineautohäuser wie zum Beispiel das autohaus24.de haben sich auf den Reimport von Neuwagen spezialisiert und übernehmen alles für Sie. Sie müssen sich nur wie gewohnt ein Auto aussuchen und es dort bestellen.

Auf die "klassische Art" machen es die deutschen Neuwagenkäufer noch immer am häufigsten, man fährt mit seinem Gebrauchtwagen zum Autohaus, gibt ihn dort in Zahlung und bestellt sich ein neues Auto.
Das ist die bequemste Art und Weise, jedoch auch die teuerste. Der Händler freut sich, dass er sowohl am Neuwagen als auch am Gebrauchtfahrzeug verdienen kann.
Die Abwrackprämie gibt es nicht mehr, Sie werden für Ihr altes Auto vom Händler nicht den Preis bekommen, den Sie auf dem Gebrauchtwagenmarkt dafür erhalten könnten. Es kostet zwar ein bisschen Arbeit, aber verkaufen Sie Ihr altes Auto selbst zu verkaufen. Es ist nicht schwer und lohnt sich finanziell. Tipps dazu können Sie auch hier bei uns nachlesen.
Sie bekommen nicht nur mehr Geld für Ihren Gebrauchtwagen, sondern haben auch noch ein weiteres Argument bei der Verhandlung über Ihren Neuwagen zu Hand: Bargeld.
Bargeld ist immer gerne gesehen. Wenn Sie bar bezahlen, können weitere Prozente heraus gehandelt werden. Auch wenn das vorhandene Bargeld nicht vollkommen für das neue Auto reicht, so ist doch auch eine möglichst hohe Anzahlung und eine anschließende Finanzierung durchaus positiv für den Händler.
Aber lassen Sie sich bitte nicht mit den läppischen 3% Skonto bei Barzahlung abspeisen, beim Autokauf sind viel mehr Prozente drin.
Je nach Herstelle und Autotyp sind aktuell bis zu 23% Nachlass auf die UVP (unverbindliche Preisempfehlung = Katalogpreis) drin.
Durchschnittlich sind es immerhin 16% auf den Listenpreis. Verhandeln lohnt sich immer, und falls der Händler beim Preis nicht mehr nachgeben möchte, probieren Sie noch zusätzliche Ausstattung gratis "abzustauben".
Dies ist die teuerste Art und Weise einen Neuwagen zu erwerben.

Die Tageszulassung ist günstiger als die oben genannte Variante.
Die Kostenersparnis, die man hier hat, wird der Käufer aber auch im Falle eines Weiterverkaufs wieder abgeben müssen. Dort ist das Fahrzeug dann nämlich nicht mehr aus erster Hand verkäuflich, sondern hat offiziell schon zwei Vorbesitzer.
Die Einkaufslisten der Autokäufer interessiert dort nicht, dass das Fahrzeug eine Tageszulassung ist, zwei Vorbesitzer sind im Fahrzeugbrief vermerkt und das bleibt Fakt.
Ansonsten haben Tageszulassungen bei Neuwagen auch alle Vorteile wie "klassische" Neuwagen, man kann sich den Wagen frei konfigurieren, seinen Gebrauchtwagen bei Bedarf in Zahlung geben und auch Rabatte heraus handeln, die allerdings nicht so hoch ausfallen werden, wie ohne die Tageszulassung.

EU Reimporte sind momentan sehr im Aufwind. Die Globalisierung mit den vielfältigen Transportoptionen ermöglicht dies. Das Händlernetz dafür nimmt zu, sowohl online aus auch regional.
Kein Wunder, denn die Käufer trauen sich langsam auch solche Neuwagen zu kaufen. Es scheint sich herumgesprochen zu haben, wie groß der Sparfaktor sein kann und dass es keine Qualitätsunterschiede mit deutschen Autos gibt.
Unterschiede mag es aber in der Ausstattung geben, regionale Interessen fließen in die einzelnen Ausstattungen hinein. Während in den Niederlanden beispielsweise ein MP3-Audiosystem mit zur Serienausstattung gehört, können es in Deutschland die automatisch anklappenden Aussenspiegel sein. Ein Blick in die Ausstattungsliste schafft dies bezüglich aber Klarheit.

Statistisch gesehen sind Reimporte 30% günstiger als vergleichbare Neuwagen, die in Deutschland erworben wurden.
Bei einem Auto, was 20.000 Euro kostet, sind das 6.000(!) Euro. Natürlich kommen noch Überführungskosten und Zulassungskosten hinzu, doch der Preisvorteil bleibt deutlich bestehen.
 

Ford Focus
Am Beispiel eines neuen Ford Focus beträgt der Preisvorteil 31,5%, was satte 5240 Euro ausmacht.

Deutsche Markenvertretungen sehen Reimporte natürlich nicht so gerne, schließlich entgehen ihnen beim Fahrzeugkauf die Umsätze. Daher kann es im Garantiefall auch vereinzelt zu Streitigkeiten kommen, weil das Autohaus sich zurecht nicht als Garantieträger fühlt und einen möglicherweise als "Kunden zweiter Klasse".
In dem Fall muss sich der Käufer an das Autohaus bzw. die Onlinevertretung wenden, bei der das Fahrzeug erworben wurde.
Dies soll natürlich nicht heißen, dass man hier ein Auto ohne Garantie kauft. Die Garantie wird dem Kunden durch die EU zugesichert.

Dann gibt es die Möglichkeit einen Reimport als Jahreswagen zu beziehen. Dieses ist noch günstiger und sollte vor dem Kauf auch in Betracht gezogen werden.

Wie und wo man seinen Neuwagen nun kaufen möchte, bleibt einem natürlich selbst überlassen. Dennoch sollte man vor der Entscheidung darüber nachdenken und vor allem die Preise vergleichen.
Geld hat schließlich wohl niemand zu verschenken.